03.10.2021

chronische metallbelastung

metallbelastungen sind in der zahnmedizin keine seltenheit, obwohl mit ihr zahlreiche multifaktoriell bedingte erkrankungen assoziiert sind (zB autoimmunerkrankungen, bluthochdruck, neurodegenerationen uvm.)

wir unterscheiden immunologische effekte (wie metallallergien und induktionen von autoimmunität) oder toxische effekte (wie entzündungsinduktionen, mitochondriopathie, hormonelle störungen und verdrängung essentieller spurenelemente)

hier ein kurzer ausschnitt, wieso eine metallbelastung zur verdrängung von unseren spurenelemente führt:
aufgrund ihrer chemischen ähnlichkeit konkurrieren toxische metalle und essentielle spurenelemente um bindungsstellen an enzyme, transportproteinen und rezeptoren. hier zwei beispiele:

- amalgamfüllungen bzw. quecksilber konkurriert mit selen. es entstehen im körper aufgrund von amalgamfüllungen sogenannte methyl-quecksilber-selen-verbindungen und unser körper kann auf das benötigte selen nicht mehr zugreifen, welches eigentlich benötigt wird für unseren hormonhaushalt und allem voran für unsere schilddrüse.

- goldinlays (kann cadmium beinhalten). und cadmium verdrängt zink. zink benötigen wir zum beispiel bei dna-reparaturenzym arbeiten und wenn diese nicht funktionieren, können potenzielle kanzerogene mutationen entstehen

Admin - 18:51 @ Zahnmedizin, Mundgesundheit | Kommentar hinzufügen